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wie gehen wir mit geschichte, erinnern, mit menschen und unserer wahrheit um? wie wirkt geschichte auf den menschen, den betrachter?

die essenz der arbeit ist individuelle wahrheit. durch sprache, bilder und objekte als lebensfragmente wird eine ausstellung konzipiert, die visuelle assoziations- und denkprozesse in gang setzt. der entstehende zufall erfragter gegenstände unterschiedlichster personen dient als grundlage für die sammlung.
im wesentlichen geht es um das offenlegen der hinter den gegenständen verborgenen konzepte von mensch und gesellschaft. das ziel ist eine visualisierung verborgener zusammenhänge, durch die der betrachtende zur erforschung und bewusstwerdung von eigenen strukturen, wahrheitsdefinitionen und geschichtlichkeit angeregt werden soll.

"museale banalitäten" ist meine interdisziplinäre, künstlerische abschlussarbeit an der freien hochschule für kunst und grafikdesign in freiburg. sie ist in drei ebenen erfahrbar: in der sogenannten "realität" (als ausstellung), als virtuelle arbeit (im internet) und fiktiv (als experiment).